DISKUSSION zum WORKSHOP 2

Workshops für Reaktor-Anfänger

Moderator: herw

DISKUSSION zum WORKSHOP 2

Beitragvon herw » So 14. Mai 2006, 11:32

Bevor ich mich mit dem Workshop 2 beschäftige, öffne ich hier schon mal den Diskussionsthread. Bis jetzt gibt es ja im Workshop 2 nur eine erste grobe Übersicht.
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Re: DISKUSSION zum WORKSHOP 2

Beitragvon herw » Mi 14. Jun 2006, 18:09

Wegen momentaner Arbeitsbelastung muss ich den Beginn auf etwa 16. Juni verschieben.
Aber ich arbeite bis dahin daran.
Geplant ist ein Ensemble zur additiven Synthese. Im Workshop 2 ist schon mal ein kleiner Eindruck zu sehen. Ich möchte noch einige Snapshots erstellen, bis ich das Ensemble veröffentliche.
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Beitragvon helmsklamm » Sa 17. Jun 2006, 15:24

eine bitte: könntest du, falls es signifikante abweichungen bei samplern anstelle synths geben sollte, dieses konkret erörtern (das A-in is das A-in, aber wer weiß?)?.
bitte vor jeder frage erstmal überprüfen, ob das kapitel "mein erster synth" S. 76 im hnadbuch, schon gelesen wurde.
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Beitragvon herw » Do 22. Jun 2006, 08:43

helmsklamm hat geschrieben:eine bitte: könntest du, falls es signifikante abweichungen bei samplern anstelle synths geben sollte, dieses konkret erörtern (das A-in is das A-in, aber wer weiß?)?.

Soweit ich das als Laie überblicke, ist kein Unterschied zu erkennen.
Man füttert den A-Eingang mit Werten zwischen 0 und 1. Das Sampler-Modul wandelt diese Werte automatisch in Velocity-Werte zwischen 0 und 127 um.
Bei A=1 hat man die volle Lautstärke des Samples.
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Beitragvon helmsklamm » So 13. Aug 2006, 15:15

ich muss jetzt ausgerechnet dein give-away rauspicken :wink:

du schreibst, das der chorus eine minimale tonhöhenverschiebung nutzt. wenn ich das richtig begriffen habe, is das doch auch das prinzip der reaktor-polyfonie (obwohl nur eine note hespielt wird, klingt das ganze bei meheren voices fetter als bei einer), oder?

wie kriegen diese "anfetter"-stimmen es aber hin, ohne diesen chorus-"artefact", also dieses hin-und herpendeln zu arbeiten?
ohne anders gefragt, wäre es möglcih einen chorus ohne hörbares "pendeln" zu bauen, der aber trotzdem den klang saftig breit macht?
bitte vor jeder frage erstmal überprüfen, ob das kapitel "mein erster synth" S. 76 im hnadbuch, schon gelesen wurde.
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Beitragvon herw » So 13. Aug 2006, 17:50

helmsklamm hat geschrieben:ich muss jetzt ausgerechnet dein give-away rauspicken :wink:

du schreibst, das der chorus eine minimale tonhöhenverschiebung nutzt. wenn ich das richtig begriffen habe, is das doch auch das prinzip der reaktor-polyfonie (obwohl nur eine note hespielt wird, klingt das ganze bei meheren voices fetter als bei einer), oder?

wie kriegen diese "anfetter"-stimmen es aber hin, ohne diesen chorus-"artefact", also dieses hin-und herpendeln zu arbeiten?
ohne anders gefragt, wäre es möglcih einen chorus ohne hörbares "pendeln" zu bauen, der aber trotzdem den klang saftig breit macht?

das ist glaube ich nur ein leichtes Verstimmen
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Beitragvon helmsklamm » Mo 14. Aug 2006, 13:03

aber wie könnte man dieses verstimmen simulieren (ich hab das mal mit nem pitcher versucht: im centbereich verstimmten klang hinzuaddiert - klang leider selbst bei moderatster einstellung immer nach effekt und nich nach "voices")

deshalb nochmal frage: ne idee wie man zusatz-voices irgendwie per effekt genereieren kann?
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Beitragvon helmsklamm » Mo 14. Aug 2006, 13:28

thema macros/strukturübersicht:

ich würd sagen so wenig wie möglich macros, aber soviel wie nötig.
das is natürlich nich leicht zu entscheiden, aber wenn n macro mehr verwirrt (extrem-bsp: nur n add und ne konstante enthält), als das es klarheit schafft, sollte es raus.
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Beitragvon herw » Mo 14. Aug 2006, 17:28

helmsklamm hat geschrieben:thema macros/strukturübersicht:

ich würd sagen so wenig wie möglich macros, aber soviel wie nötig.
das is natürlich nich leicht zu entscheiden, aber wenn n macro mehr verwirrt (extrem-bsp: nur n add und ne konstante enthält), als das es klarheit schafft, sollte es raus.

naja das ist Programmierstil; und das ist auch gut so, dass jeder etwas anders strukturiert, Hauptsache es bleibt übersichtlich.
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Beitragvon herw » Mo 14. Aug 2006, 17:32

helmsklamm hat geschrieben:aber wie könnte man dieses verstimmen simulieren (ich hab das mal mit nem pitcher versucht: im centbereich verstimmten klang hinzuaddiert - klang leider selbst bei moderatster einstellung immer nach effekt und nich nach "voices")

deshalb nochmal frage: ne idee wie man zusatz-voices irgendwie per effekt genereieren kann?

nur mal zur Klärung nachgefragt: mit voices meinst Du den Effekt, dass man unison=voices setzt? Bild
Oder meinst du etwas ganz anderes?
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Beitragvon helmsklamm » Mo 14. Aug 2006, 20:01

jup!
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Beitragvon herw » Mo 14. Aug 2006, 21:21

helmsklamm hat geschrieben:jup!

ja, dann muss das mit parallel laufenden Oszillatoren gehen. Die Verstimmung sollte man bis etwa 0,05 maximal zum Pitch hinzufügen.
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Beitragvon helmsklamm » Sa 26. Aug 2006, 02:36

herw hat geschrieben:naja das ist Programmierstil; und das ist auch gut so, dass jeder etwas anders strukturiert, Hauptsache es bleibt übersichtlich.



mike dalliot is zB son kandidat: geniale mcros/ins aber fast jedes macro, aber der typ leidet unter verpackungswahn: fats jedes macro muss er doppeltverpacken, quasi wie ne unnötige untransparent-umhüllung, ohne sinn und zweck.

oder florian erle: ebenfalls geniale teile und die struktur sieht auch frisch und süpi aus, mit den hübschen diagonalen, etc.. aber irgendwie unpraktisch (lange mauswege, übersicht leidet, etc.).

deine teile hingegen sind voll: allee der kosmonauten-like - (abgesehen von der paralaxe) bis zum unendlichen firnament gradlienig. übersicht pur!

aber du hast recht: es is stil, und sofern das nich lieblos hingeschludert (90% UL) oder manisch verpackt (mike dalliot) kommt, jedem das seine.


sorry, ich schweif hier völlig ab, aber dat teil wird gred son selbstläudfer: eber di UL gehört dringesnt aufgeräümt. also sachen, die auf inetrumenten-ebene verkabelt wurden oder ähnlich "triviales" zueg, haben dort ertmal nix zu suchen (einzige ausnahme: snap-maker).
desweiteren sollte die userlib moderiert, dh von den mods gefiltert werden.mir fehlt grad die muße exakt zu formulieren, wann dies oder jenes in welche kathegorie fällt, aber ca. 3 grundprinzipien sollten filtern:

1. neu

uns is kein vglb. instrument/macro/funktionsblock bekannt, bzw. werden hier bekannte mechanismen auf bislang unbekannte weise gui/cpu oder sonstwie - besser gelöst als in den uns bekannten teilen.

2. vglw. innovativ

in diesem ens/ins/macro wird zwar großteils auch nur mit wasser gekocht, aber es gibt n paar feuerstellen, wo scheinbar zauberpulver anstelle wasser genutzt wird.

3. solide

hier sollten alle teile rein, die korekkt arbeiten, aber eigentlich nur als alternative zu bestehenden konzepten, bzw. minimalverbesserungen derselben zu betrachten sind.

4. wie 1 aber buggy

mehr/minder genialer code / kontzepte / umsetzungen die zwar extrmes potenzial haben, aber noch nich schlussendlich gelöst sind, sollten hier ihre erwähnung finden.

5. "trivial" oder netter: "erste schritte"

alle höchst-level-verdrahtungen, bzw. erst-macro-ripp- versuche sollten hier rein.

6. tests

hier alles rein, was ungelösten problemen entspricht, von dem man sich aber ne erweiterste möglichkeit erhofft, wenn erst xy das gefixt hat.

ups, vielleicht sollte daraus doch nen neuer fred enstehen?
sorrry, erstmal so dahingebrainstormt.
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Beitragvon helmsklamm » Sa 26. Aug 2006, 02:52

zu "voices"


naja, aber ozzis erzeugen ja nur ozzi-töne und verdoppeln nich das bspw. fx-signal, oder?
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Beitragvon macro » Mi 13. Sep 2006, 11:30

ich finde das verpacken in macros, vorallem beim reverse engineering grösserer instrumente, ziemlich irritierend. man kommt immer weiter rein und vergisst plötzlich was da mit den macros verbunden ist, also muss man nochmal eine ebene höher und nachschauen - da sind dann wieder andere macros damit verbunden und geht da rein und vergisst was man zuvor alles gesehen hat. leider nicht immer einfach. alle macros geöffnet haben klappt auch nicht immer, da bräuchte ich eine monsterauflösung um alles noch zu sehen.
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