ergonomie

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Beitragvon helmsklamm » Do 19. Okt 2006, 16:28

anstelle blöden meckerns hab ich hier mal ne kleine ;) liste gemacht, mit sachen die schmerzlich vermisse und die hoffentlich zeigen, das es nich soooo schwer ist, es ergonomischer zu gestalten.


eine strikte trennung zwischen "spiel" und "schraub" modus.
im spiel-modus bezieht sich strg+z auf die änderungen an den parametern (wie schnell hat men nen nich gesavden sound verwurschtelt) und die tastur ist wie gehabt midiklaviatur.
im schraub-modus steht die tastatur für shortcuts und strg+z gibts in mehreren geschmacksrichtungen: verschieben von modulen/ verdrahten von modulen/ werteänderung/umbenennung oder für paneländerungen.


einen aufgebohrten browser, frei konfigurierbar, mit favoriten oder bookmarks, auf wunsch als fest verankerte, breitenskalierbare sidebar. (vor allem auch mit modul-anzeige). (live bietet da ein gutes beispiel, mit frei konfigurierbaren 1,2,3 schnell-jumpern).

eine structure-view, mit bookmarks, über die man schnell zwischen weit entferenten struktur-fenstern switchen kann (muss nur von synthmaker abgeschrieben werden). frei ein/ausblendbar, größenskalierbar.

eine port-erzeugung die bspw. per strg+alt tatste (den befehl gibt´s noch nicht) erzeugt wird, sollte automatisch den namen des erzeuger-ports übernehmen. ebenso bei einer normalen verdrahtung, die bspw. mit der alt-taste durchgeführt wird. oder später, per rubberband werden mehrere ports selektiert und per contextmenü der befehl rename mit port-father/child gewählt, voila.

eine automatische verdrahtungsoption: zieht man ein modul/macro innerhalbs eines rasters zu ein anderes, und setzt bspw. nen strg+rechtsklick, werden automatisch die kabel gezogen (dabei wird der geradeste weg der kabel als richtig vorrausgesetzt). (kann man sich auch wieder bei synthmaker bedienen, das klappt erstaunlich gut).

eine ersetzen-funktion: man makiert 2 macros, wovon das eine bereits mit einem anderen (oder mehereren) verdrahtet ist, (das andre nicht) und gibt diesen context-befehl, ein klick und alles ist automatisch umverdrahtet und das ur-macro gelöscht. (das bedarf wohl einer logik, name und position der ur-ports werden verglichen und die ähnlichsten als wahr angenommen).

und noch ne ersetzen funktion - ersetze mit: knob/fader/button/port/konstant/etc (also alles relevante). (wenn ich bspw. nen knob zu 30 verschiedenen zielen habe, entscheide mich aber später, das der gesamte bereich nen macro werden soll, müsste ich sonst erst nen in-port erzeugen und den händisch zu den 30 zielen ziehen.

eine möglichkeit die macro in/outs von "aussen" zu ordnen , also bspw. alt-klick verdrahtet nicht, sondern verschiebt den port einfach nur "innerhalb" des macros an ne günstigere stelle.

ein alt+mausauf/runter ändert den wert einer konstante vielleicht auch hier 2 geschmacksrichtungen: integer oder nackkomma.

eine "geh zu" send/master/slave/etc option

eine "properties to modul" option. hierbei werden modul-kopien angefertigt, mit allen gesetzten aktuellen properties, inklusive ranges/stepsize/eventuell pictures, und tatsächlich auch selbst erweiterten modulbeschreibungen (und davon soviele wie man will und frei bennenbar/verschiebbar).

einen debug-modus: ist dieser aktiv, öffnet sich ne art eventwatcher-sidbar. hier wird nun jeder port, den man anklickt mit
klarnamen dargestellt und die values ausgegeben. das teil sollte nen viel größeren buffer haben als das original und audio akzeptieren (mit filter: zeig nur jeden 100ten/etc. step).

zurück zur master-toolbox, die derzeitige lösung ist nur eines: platzverschwendung. diese masterbox sollte kontextsensitiv und mit mehr options pro kontext bestückt sein. eben ein echter werkzeugkasten. ist die maus innerhalb eines strukturfenseters kann ich bspw. den strg-z modus wählen oder meine favorit module/macros/ dort parken und bei bedarf direkt in dioe structur reinziehen. ist die maus in einem instrumentenpanel, wird der komplette header des instruments dort angezeigt. die hässlichen extra-balken wären somit endlich obsolet und der schraubenschlüssel endlich an nem sinnvollen ort. (das nervige kilometerlange scrollen hin und zurück zum schraubenschlüssel, weil reaktor mal wieder ein modul in unendlichen weiten platzieren musste und man dort festellt, das man vergessen hatte den schlüssel zu aktivieren, also erstmal wieder ewig vor und dann abermals zurückscrollen muss, wäre dann endlich vergangenheit).
nach wie vor, sollte auch diese toolbox komplett wegblendbar bleiben.

ein "erzwingungs"-modus für module in der panel-anordnung. ich weiß nicht warum reaktor module manchmal so irrwitzig weit weg von den bisherrigen panelgrenzen anordnet (meistens passiert das bei ehemals unsichtbaren macros), und es ist mir egal, aber es nervt. dieses sinnlose scrollen-müssen sollte unterbunden werden. ein pauschales "make macros as small as poosibly" (das alle panelelemente
nebeneinander/untereinander, vielleicht in 8er-blöcken anordnet) würde auch die bestehende panel-ordnung durcheinanderwirbeln.
also sollte es nur auf derzeit unsichtbare macros angewandt werden (und vielleicht auch nur auf solche, wo die weit entferntesten elemente einen bestimmten toleranz-abstandsrahmen sprengen). oder reaktor merkt sich den zeitpunkt wo das instrumentenfenster plötzlich einen scrollrahmen bekam, und wendet den befehl nur auf teile an, die nach diesem punkt sichtbar wurden.
eine andrere möglichkeit wäre ein context-befehl - bei klick auf ein panel-element würde diese option nur für dieses macro gelten.
damit wäre auch die automatische überlappung bei neueingefügten panel-modulen mit einem abwasch weg.

im pictures dialog sollten bei neuladen eines bildes sollten die letzen settings als "default" gelten (in 99% der fälle sind es exakt diese, die man wünscht und die man derzeit unnötigerweise wieder einhacken muss).

eine master oder link-funktion für macros - bspw. im mixer hat man sehr oft identische macros. setzt man nun die link-funktion ein, brauch man nur die änderung in einem macro vornehmen und die verlinkenten werden automatisch aktualisiert. (auch hier bedarf es ner logik, aber wenn die teile vorher idenstisch waren, sollte das nich allzu schwer sein).



ein rubberband für kabel, um mehrere gleichzeitig deleten zu können.


und noch n paar screensaver

eine F11 option, wie in live oder firefox, wo die windows startleiste und der programrahmen ausgeblendet wird. (richtig knüllig wäre es, wenn bei mehrtasten-mäusen die browser-zurück-taste dann das menü an ort und stelle der mausposition hinzaubern würde).

falls der instrumenten-header so wie er ist bleiben sollte, dann zumindest bitte bitte bitte ne unsichtbar-option dafür.

(wahrscheinlich nur windows) dieser beknackte übergeordnete programmrahmen, bei mehrfenster-apps, der immer ne sinnlose scrollleiste ins bild bringt, wenn nur ein fensterchen nur ein millimeterchen "ausserhalb" des bildrahmens ist, nervt. weg damit, das teil nütz niemanden.

und noch ein optikwunsch: eine "rückverdrahtung" sollte sich um die objekte herum "rectangeln". (vielleicht auf wunsch auch
sämtliche schrägkabel.) (bitte nix kompliziertes mit breakpoints oder so, n simpler algo, der das automatisch macht.)


so, das wärs erstmal. :wink:
bitte vor jeder frage erstmal überprüfen, ob das kapitel "mein erster synth" S. 76 im hnadbuch, schon gelesen wurde.
helmsklamm
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