Send/Recieve: -> Status

Warum funktioniert ein bestimmtes Modul nicht so, wie man es sich vorstellt? Hier kann man Dampf ablassen.

Moderator: herw

Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » Fr 18. Jan 2008, 13:05

ein recieve zeigt in den properties eine liste aller verfügbaren send an
manche send haben jedoch den status nicht als OK gekennzeichnet und sind deshalb auch nicht wählbar.
das kommt nur bei send vor, die über das clipboard eingefügt und anschliesend umbenannt wurden -jedoch nicht bei allen und manche recieve zeigen den send ganz normal an..... hinter dem effekt steckt anscheinend kein system. allow automatik use activation ist jeweils angeschaltet

wie lasst sich das vermeiden?
wie lässt sich das bei betroffenen recievelisten korrigieren?
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » Fr 18. Jan 2008, 13:54

KlangRaum hat geschrieben:ein recieve zeigt in den properties eine liste aller verfügbaren send an
manche send haben jedoch den status nicht als OK gekennzeichnet und sind deshalb auch nicht wählbar.
das kommt nur bei send vor, die über das clipboard eingefügt und anschliesend umbenannt wurden -jedoch nicht bei allen und manche recieve zeigen den send ganz normal an..... hinter dem effekt steckt anscheinend kein system. allow automatik use activation ist jeweils angeschaltet

wie lasst sich das vermeiden?
wie lässt sich das bei betroffenen recievelisten korrigieren?

Das ist kein Bug sondern liegt einfach daran, wie die möglichen Verknüpfungen weiter verwendet werden sollen.
Die Send-Receive-Verbindungen lassen sowohl audio- wie auch event-Signale zu. Je nachdem, wie sie weiter verwendet werden (an einem audio oder event-Eingang) kontrolliert das Receive-Modul automatisch, ob eine Verbindung möglich ist oder nicht. Das ist kein Bug sondern Luxus!
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » Fr 18. Jan 2008, 15:19

herw hat geschrieben:...Das ist kein Bug sondern liegt einfach daran, wie die möglichen Verknüpfungen weiter verwendet werden sollen....

das kann ich ausschliessen btw hat nichts damit zu tun... ein beispiel
ich kopiere zb ein ossillator-macro... der entsprechende audioausgang ist dann im filter1 als signalquelle wählbar(state=OK) - an filter2 jedoch nicht(state<>OK)... und beim nächsten kopieren gehts mal wieder fehlerfrei....

im prinzip muss ich das entsprechende send immer löschen ... ein neues rein... umbenennen & in dutzenden recieve neu aktivieren... dann geht die verbindung wie gefordert.... was natürlich schnell nervig wird

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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » Fr 18. Jan 2008, 17:04

KlangRaum hat geschrieben:
herw hat geschrieben:...Das ist kein Bug sondern liegt einfach daran, wie die möglichen Verknüpfungen weiter verwendet werden sollen....

das kann ich ausschliessen btw hat nichts damit zu tun... ein beispiel
ich kopiere zb ein ossillator-macro... der entsprechende audioausgang ist dann im filter1 als signalquelle wählbar(state=OK) - an filter2 jedoch nicht(state<>OK)... und beim nächsten kopieren gehts mal wieder fehlerfrei....

im prinzip muss ich das entsprechende send immer löschen ... ein neues rein... umbenennen & in dutzenden recieve neu aktivieren... dann geht die verbindung wie gefordert.... was natürlich schnell nervig wird

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da kann ich jetzt nicht viel zu sagen, da ich die Struktur so nicht beurteilen kann. Da ich vermute, dass Du ordentlich modulieren möchtest, wirst Du eine Send-Receive-Matrix benutzen.
Beim Modular ist dies ja auch schlimm. Ich habe - wie dort beschrieben - die send-receive-Verbindungen ganz zum Schluss aufgebaut. Das ist leider so. D.h. ich teste Teile eine solchen Ensembles abschnittsweise. Sobald dann klar ist, welche Modulationsquellen und -ziele endgültig benutzt werden, füge ich die internen Verknüpfungen ein. Ein nachträgliches Ändern der Quellen führt zu umständlichem Umsortieren in den Listen. Da kann ich Dich leider nicht trösten.

Beim Kopieren von Signalquellen mit internen Verknüpfungen gibt es schon eine Ursache der unterschiedlichen Einfügungen(status ok oder nicht). Das habe ich irgendwann mal systematisch untersucht und es erscheint (ist) nach längerem Nachdenken nicht unlogisch, ich hab's aber wieder vergessen. :(
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » Fr 18. Jan 2008, 22:16

da kann ich jetzt nicht viel zu sagen, da ich die Struktur so nicht beurteilen kann. Da ich vermute, dass Du ordentlich modulieren möchtest, wirst Du eine Send-Receive-Matrix benutzen.

yep - so es ist. mittlerweile ist die matrix das letzte was zu erledigen ist.
naja, es sind ja *gøttseigedankt* jeweils in sich abgeschlossene module ohne externe oder zusätzliche verdrahtung. ich bin grad dabei, alle module nochmal durchzuchecken & einzeln abzuspeichern und danach bau ich das ganze ding nochmal neu auf, mal sehn was dann passiert.....

logik oder sinn bei diesem verhalten dahinter ???? ><: hab ich bisher noch nicht entdeckt....
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » Sa 19. Jan 2008, 08:46

KlangRaum hat geschrieben:...
logik oder sinn bei diesem verhalten dahinter ???? ><: hab ich bisher noch nicht entdeckt....

doch das macht Sinn, vielleicht finde ich mal das entsprechende Testensemble, es hatte was mit dem Eventbus zu tun, mit dem ich mich im letzten Jahr beschäftigt hatte.
Die "Matrix" mit send/ receive-Modulen muss leider zum Schluss erstellt werden. Ich denke aber mal, dass man das akzeptieren muss, da ja der Compiler "wissen" muss, wie alles verknüpft werden soll. Eine Matrix daraus aufzubauen ist ja auch schon eine extreme Anwendung dieser internen Verknüpfungen. Sicherlich haben die Entwickler bei diesen Verbindungen eher an statische weite Entfernungen in der Struktur gedacht.
Es zeigt aber, dass REAKTOR 5 sich noch in vielen Aspekten noch vorwärts treiben lassen kann.
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » So 20. Jan 2008, 02:02

herw hat geschrieben:Die "Matrix" mit send/ receive-Modulen muss leider zum Schluss erstellt werden.....

ähnliche vermutungen hatte ich auch schon..... aber:
doch das macht Sinn,

das erklärts zwar irgendwie, macht aber trotzdem kaum mehr sinn deswegen
ich erstelle ja noch keine matrix, wenn ich lediglich die macros/strukturen einkopiere. die matrix ergibt sich ja erst, indem ich in den properties mögliche verbindungen 'ankreuze' ...soweit komme ich aber gar nicht, denn dazu muss der status jeweils okay sein, dieser ist beim wiederholten einkopieren derselben strukturen mitunter okay... dann mal wieder nicht.
....muss leider zum Schluss erstellt werden.....
zum schluss... ???? ich denke, da sammelt sich unter gewissen umständen -und auch nur in der 'entwicklungsphase' bei viel delete... copy'n'paste... delete... copy'n'paste... irgendwelcher 'datenmüll', den man nur beseitigen kann indem man die fertigen macros abspeichert und die struktur nochmals bereinigt neu erstellt.....
ich kanns jetzt nur noch nicht 100% belegen, da ich noch nicht fertig geworden bin. aber die ersten versuche scheinen das zu bestätigen:
in meinem ensemble A -dort enwickle ich die module- klemmts vorne und hinten mit dem recieve-status. aber die module einmal abgespeichert und dann in ensemble B (aus der library von platte) geladen und überall ist der recieve-status soweit OK...

ich werds ja jetzt (hoffentlich) sehen, obs daran liegt....

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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » So 20. Jan 2008, 08:01

KlangRaum hat geschrieben:...
zum schluss... ???? ich denke, da sammelt sich unter gewissen umständen -und auch nur in der 'entwicklungsphase' bei viel delete... copy'n'paste... delete... copy'n'paste... irgendwelcher 'datenmüll', den man nur beseitigen kann indem man die fertigen macros abspeichert und die struktur nochmals bereinigt neu erstellt.....
ja
ich kanns jetzt nur noch nicht 100% belegen, da ich noch nicht fertig geworden bin. aber die ersten versuche scheinen das zu bestätigen:
in meinem ensemble A -dort enwickle ich die module- klemmts vorne und hinten mit dem recieve-status. aber die module einmal abgespeichert und dann in ensemble B (aus der library von platte) geladen und überall ist der recieve-status soweit OK...

ich werds ja jetzt (hoffentlich) sehen, obs daran liegt....

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entscheidend ist der Zeitpunkt, wann und wie man die internen Verknüpfungen erstellt. Ich habe mir folgendes Verfahren angewöhnt: zuerst müssen alle Quellen (send) erstellt werden. Dann füge ich die Receives ein. Beim Einfügen werden alle Quellen, soweit es möglich ist (event - audio), automatisch aktiviert. Ich arbeite fast nie bei einem großen Ensemble mit der ganzen geplanten Version, sondern nur mit Testprogrammen mit kleiner Umgebung. Da ich das Funktionieren mit interen Verknüpfungen für mich ein für alle Mal erprobt habe, brauche ich mich darum nicht mehr zu kümmern, so dass ich die getesteten Makros ohne weiteres in die Gesamt-Struktur einfügen kann. Für mich hat es sich als praktisch erwiesen, dass ich ein großes Ensemble erst sehr spät als Ganzes überprüfe. Dazu zwinge ich mich; letztlich ist diese Vorgehensweise für mich erfolgreicher und schafft mir das Vertrauen, ein großes Projekt auch wirklich zu Ende zu führen.
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » Mo 21. Jan 2008, 10:08

zuerst müssen alle Quellen (send) erstellt werden. Dann füge ich die Receives ein.

eben DAS ist ein großes problem, wenn du aus einer library fertige module einfügen willst, die bereits send/recieve haben....
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » Mo 21. Jan 2008, 18:14

KlangRaum hat geschrieben:
zuerst müssen alle Quellen (send) erstellt werden. Dann füge ich die Receives ein.

eben DAS ist ein großes problem, wenn du aus einer library fertige module einfügen willst, die bereits send/recieve haben....
ja das geht eben nicht; das muss man auch akzeptieren, da ja das Programm völlig neue Bezüge errechnen muss, die ja Adressen des Computers darstellen und die beim Einfügen zwangsläufig verloren gehen. REAKTOR ist eine visuelle Programmierumgebung und manche Regeln des Programmierens muss man einhalten.
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » Mo 21. Jan 2008, 23:01

herw hat geschrieben:ja das geht eben nicht...

ja neeee..... doch... es geht (evtl reden wir von zwei unterschiedlichen sachen?) :
ich hab alle macros/module in einer library gespeichert und damit die struktur nochmal ganz neu aufgebaut.... grade eben fertig geworden. es ging ja um den STATUS der verbindungen -also das sie als OK markiert sind und die send in den jeweiligen recieve anwählbar sind.... ganz ohne murren und knurren. der zufallsfaktor in dieser "arbeit" ist damit anscheinend beseitigt.
trotzden werd ich mal versuchen, der sache auf die spur zu kommen. einen modularen synth nur wegen solchem verhalten in der entwicklungsphase alle paar tage neu aufzubauen und mehrere hundert send-recieve's reinzuklicken endet irgendwann bestimmt in der klinik ><: ;) bisjetzt jab ich grad mal das grundgerüst.... also grundlegende tonerzeugung und sequencer. jetzt folgen die "tools" um das ganze spieltechnisch einsatzfähig zu machen
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » Di 22. Jan 2008, 08:22

KlangRaum hat geschrieben:
herw hat geschrieben:ja das geht eben nicht...

ja neeee..... doch... es geht (evtl reden wir von zwei unterschiedlichen sachen?) :
ich hab alle macros/module in einer library gespeichert und damit die struktur nochmal ganz neu aufgebaut.... grade eben fertig geworden. es ging ja um den STATUS der verbindungen -also das sie als OK markiert sind und die send in den jeweiligen recieve anwählbar sind.... ganz ohne murren und knurren. der zufallsfaktor in dieser "arbeit" ist damit anscheinend beseitigt.
trotzden werd ich mal versuchen, der sache auf die spur zu kommen. einen modularen synth nur wegen solchem verhalten in der entwicklungsphase alle paar tage neu aufzubauen und mehrere hundert send-recieve's reinzuklicken endet irgendwann bestimmt in der klinik ><: ;) bisjetzt jab ich grad mal das grundgerüst.... also grundlegende tonerzeugung und sequencer. jetzt folgen die "tools" um das ganze spieltechnisch einsatzfähig zu machen
Ja der Status ist durch das Hineinkopieren akitiviert. Das ist auch nur eines der Probleme, die auftauchen können.
Trotzdem gibt es einige Fallstricke, die ich hier mal erwähne, damit Du sie nicht auch durchläufst:
  • Beim modularen Aufbau über interne Verknüpfungen muss man sich auch Gedanken darüber machen, welche Art von Signalen man verbinden will: Sollen alle Quellen mit allen Zielen verbunden werden, dann muss man ausschließlich Audiosignale verwenden. Will man zwischen event- und audio-Signalen unterscheiden, dann sollte man getrennte Verknüpfungsmatrizen benutzen oder gar über einen Eventbus nachdenken.
  • Die Bezeichnungsweisen der internen Verknüpfungen müssen sich ab einer bestimmten Anzahl unterscheiden. Ich habe das einmal vor eineinhalb Jahren getestet. Bei der achten Kopie streikte REAKTOR. Das war aber noch die Version R5.0 . Danach habe ich es nicht mehr getestet, da ich generell neu bezeichne. REAKTOR macht das übrigens auch automatisch, allerdings nicht sehr praxisgerecht.
  • Sehr ärgerlich ist es auch,wenn man nachträglich interne Verknüpfungen ergänzen möchte und einem die Reihenfolge der angebotenen Verbindungen nicht gefällt. Fang bloß nicht an, die Reihenfolge von Hand zu ändern. Etwas umständlicheres gibt es nicht. Es ist nervig und Zeit aufwändig. Dann ist es viel Erfolg versprechender, alle Send-Receive nochmal komplett neu einzurichten. Bei guter Organisation ist das in einer Stunde getan.
Leider ist es so, dass man mit diesem formellen Kram sich zunächst beschäftigen muss, die anfängliche Euphorie leidet stark darunter. Trotzdem lohnen sich gerade die grundsätzlichen Untersuchungen zur Funktionsweise der Verknüpfungen. Man wird reich belohnt, wenn es darum geht, das modulare System auszubauen. Es kostete mich gestern nur eine Stunde, den modular m1 auf die Größe eines modular m2 zu erweitern (zumindest was die Kabelgrafik und die internen Verknüpfungen auf die dreifache Größe anging).
Man kann sich dann genussvoll der Entwicklung neuer Makros zuwenden.

ciao herw
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » Sa 26. Jan 2008, 20:24

danke für die tips zum thema fallstricke.....
ich hab bei meinem modularen mittlerweile eine strikte trennung von audio/event eingehalten, der grund liegt ua. bei der cpu-last, die ja auch so niedrig wie möglich sein soll. die philosophie ist einfach: nur signale, die irgendwann das ohr ;) erreichen, sind als audio ausgelegt. es gibt also signalquellen (zb oscillator-out) die nur auf bestimmte eingänge (zb filter-in) geroutet werden können. alles andere gilt als "steuersignal" und basiert auf events. das bedeutet, das bestimmte funktionsmodule, die eigentlich aus audiosignalen eine steuerungsfunktion ableiten, dies entweder nur intern bewerkstelligen oder auf speziell dafür reservierte send/recieve zurückgreifen. es ist also nicht möglich, das ein recieve wahlweise audio oder eventsignale erhält. in den frühen versionen hatte ich das mal drin, war aber insgesamt zu umständlich und vorallem rechenintensiv.
ich bezeichne nach einem einkopieren auch neu (hab ich eigenlich immer so gemacht) und die reihenfolge bleibt so, wie sie nach dem einkopieren in der liste erscheint
(ich bin einfach zu faul, ständig die dinger mit der maus durch die gegend zu schubsen ;))
unter reaktor 4 ist mir mal aufgefallen, das es bei events so eine art "master-send/recieve" gab.... erst ein event auf dieser verbindung "syncronisierte" die events aller anderen verbindungen. aber über dieses verhalten bin ich hier nicht gestolpert
Man kann sich dann genussvoll der Entwicklung neuer Makros zuwenden.

jaaaaaaaaaaaaaaa............ 8 )
aber nicht nur macros basteln.... sondern die kiste anwerfen, volume bis an den anschlag... und bummtschagg machen :mrgreen:
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon herw » Sa 26. Jan 2008, 23:40

KlangRaum hat geschrieben:danke für die tips zum thema fallstricke.....
ich hab bei meinem modularen mittlerweile eine strikte trennung von audio/event eingehalten, der grund liegt ua. bei der cpu-last, die ja auch so niedrig wie möglich sein soll. die philosophie ist einfach: nur signale, die irgendwann das ohr ;) erreichen, sind als audio ausgelegt. es gibt also signalquellen (zb oscillator-out) die nur auf bestimmte eingänge (zb filter-in) geroutet werden können. alles andere gilt als "steuersignal" und basiert auf events. das bedeutet, das bestimmte funktionsmodule, die eigentlich aus audiosignalen eine steuerungsfunktion ableiten, dies entweder nur intern bewerkstelligen oder auf speziell dafür reservierte send/recieve zurückgreifen. es ist also nicht möglich, das ein recieve wahlweise audio oder eventsignale erhält.[...]
naja da verfolge ich mehr die Richtschnur der Hardware-Modularen: alles kann man für alles verwenden. Aber das sind grundsätzliche Entscheidungen, die man so oder so treffen kann, Hauptsache man entscheidet sich.
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Re: Send/Recieve: -> Status

Beitragvon KlangRaum » So 27. Jan 2008, 01:10

herw hat geschrieben:naja da verfolge ich mehr die Richtschnur der Hardware-Modularen: alles kann man für alles verwenden

ich hab es aufgegeben, einen HW-modularen eins-zu-eins nachzubauen, ich lehne mich an dieses konzept an, berücksichtige aber reaktorspezifische dinge, lasse die aufwendige GUI-gestaltung mit extra grafikelementen&CO komplett weg und lege grossen wert auf die funktionalität - besonders des sequencer..... irgendwann werden wir uns sicher mal treffen, dann kann ich dir ja mal mein konzept erläutern

ich überlege da halt: welchen sinn macht es zb einen sqr-lfo auf einen filter-audio eingang zu legen?
einem echt analogen kann man da uU bei eigenresonanz etwas "brauchbares" entlocken, aber reaktor kann nur bei speziell dafür vorgesehenen filterkonstruktionen was damit anfangen, das sich dann auch wie ein echt analoger verhält. also fällt so eine verbindung im standardrouting erstmal raus. wenn sowas trotzdem benutzt werden soll, kommt das als "spezialschaltung" zum einsatz, die sich aber an die vorliegende verdrahtungsregel hält und das modulintern erledigt. wenn man sich entschliessen kann, für gewisse sonderfälle eben eine sonderschaltung bereitzuhalten, die nur im einsatz rechenleistung verbraucht und ansonsten schläft, kann man an anderer stelle wieder etwas zugeben. mit send/recieve lässt sich ja die rechenleistung sehr schön "dynamisieren", speziell bei meinem modularen kommt das bei multitimbralen sequencertracks der cpu-last sehr entgegen -das ensemble fährt derzeit max 14 spuren auf so nem ollen G4-minimac und da ist noch gut luft für einige weitere spuren
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